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Moderates Aufwärtsmomentum auf dem Nürnberger Wohnungsmarkt hält an

20. Januar 2026

Moderates Wachstum hält an: Preise für Wohnungen und Häuser steigen

Zum Jahreswechsel setzte sich die leichte Erholung auf dem Wohnungsmarkt fort. In Nürnberg zogen die Angebotspreise im 4. Quartal 2025 spürbar an, sowohl im Segment der Bestandswohnungen als auch bei Einfamilienhäusern. Trotz der Zuwächse bleibt das Preisniveau im Vergleich zu Spitzenstädten moderat.

Konkrete Entwicklung und Zahlen

Die durchschnittlichen Angebotspreise für Bestandswohnungen erhöhten sich in Nürnberg im 4. Quartal 2025 um 2,9 Prozent. Zum 1. Januar 2026 lag der Quadratmeterpreis damit im Mittel bei 3.608 Euro. Im Haussegment fiel die Dynamik etwas stärker aus: Bestandshäuser verteuerten sich im selben Zeitraum um 3,9 Prozent, der durchschnittliche Quadratmeterpreis betrug zu Jahresbeginn 4.501 Euro.

Umland: moderate Nachzugsdynamik

Auch das unmittelbare Umland verzeichnete steigende Preise, jedoch in abgeschwächter Form. Fürth notierte zum 1. Januar 2026 bei rund 3.400 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und etwa 4.200 Euro für Häuser. Erlangen lag etwas höher mit rund 3.800 Euro für Wohnungen und circa 4.800 Euro für Einfamilienhäusern. In Schwabach bewegten sich die Preise bei etwa 3.300 Euro für Wohnungen und rund 4.100 Euro für Häuser. Insgesamt bleibt der Abstand zur Kernstadt überschaubar.

Ausblick: Stabilität statt Überhitzung

Die Marktkennzahlen weisen auf ein ausgewogenes Umfeld hin. Die Preissteigerungen erfolgen schrittweise und ohne starke Ausschläge, getragen von einer stabilen Nachfrage und begrenzt durch wachende Anforderungen an die Leistbarkeit. Für 2026 ist mit einer Fortsetzung dieser moderaten Entwicklung zu rechnen, die Nürnberg als wachsenden, aber nicht überspannten Markt positioniert.

Stadtanalyse: Nürnberg zeigt damit ein klares, jedoch moderates Aufwärtspotenzial, das sich auch im Umland widerspiegelt. Käufer und Verkäufer sollten die regionale Dynamik beobachten, während Investoren die vergleichsweise vernünftigen Preisniveaus im Blick behalten.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: immowelt.de
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